{"id":102,"date":"2011-10-24T13:27:37","date_gmt":"2011-10-24T13:27:37","guid":{"rendered":"https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/?page_id=102"},"modified":"2011-10-24T13:35:25","modified_gmt":"2011-10-24T13:35:25","slug":"der-vierte-sektor-presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/filme\/der-vierte-sektor\/der-vierte-sektor-presse\/","title":{"rendered":"Der vierte Sektor Presse"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/?page_id=95\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/4sektor.jpg\" alt=\"Der vierte Sektor Dokumentarvideo 1999\" title=\"DER VIERTE SEKTOR\" width=\"180\" height=\"121\" class=\"size-full wp-image-17\" srcset=\"https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/4sektor.jpg 180w, https:\/\/zzzfilm.com\/zzz\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/4sektor-150x101.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/p>\n<p>H\u00d6RZU, Nr.57, 19. Dez. 1999:<\/p>\n<p>Der vierte Sektor<br \/>\nDokumentarfilm \u00fcber den Boom der privaten Sicherheitsbranche<\/p>\n<p>Hohe Arbeitslosenzahlen sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich &#8211; ein Strukturwandel, der das Vertrauen in die politischen Institutionen schwinden l\u00e4sst. Verunsicherung, Isolation, aber auch Aggression breiten sich aus, der Ruf nach \u00f6ffentlicher Sicherheit wird lauter. Eine Entwicklung, von der ein Bereich der Dienstleistungsbranche besonders profitiert: der private Sicherheitsservice. Adolf Grimme-Preistr\u00e4ger Martin Zawadzki hinterfragt dieses Ph\u00e4nomen. Ausgangspunkt seiner Beobachtungen ist eine Umschulung an der T\u00dcV Akademie Berlin-Spandau, wo Arbeitslose zu &#8222;Privaten Sicherheitsexperten&#8220; ausgebildet, auf zuk\u00fcnftige Eins\u00e4tze als Wachmann, Kaufhausdetektiv oder Personensch\u00fctzer vorbereitet werden. Fatal nur, dass Sicherheitsdienste genau das erzeugen; wogegen sie antreten: eine Atmosph\u00e4re der Angst. juhe<\/p>\n<p>Frankfurter Allgemeine Zeitung<br \/>\nNr. 297, Dienstag, 21. Dezember 1999, Seite 50:<\/p>\n<p>Sicherheit: &#8222;Der Vierte Sektor&#8220;<\/p>\n<p>Ein klassischer Agentenfilm k\u00f6nnte so anfangen. Au\u00dfen, fr\u00fcher Morgen. Ein schroffer Geb\u00e4udeklotz ragt ins blaue Zwielicht. Mit elektronischem Surren l\u00e4uft eine Ortsangabe ins Bild: &#8222;T\u00dcV-Akademie, Berlin-Spandau&#8220;. Drinnen begr\u00fc\u00dft ein Schnauzbart im karierten Sakko etwa zwanzig arbeitslose M\u00e4nner, und Frauen zum &#8222;Lehrgang Detektiv&#8220;. Sein Projektpartner vom Arbeitsamt betont: &#8222;Gute Detektive sind rar. Die Leute, die jetzt im Kurs sind, sind Gewinner. Und wir haben sie zu Gewinnern gemacht.&#8220; Martin Zawadzkis Dokumentarfilm &#8222;Der Vierte Sektor&#8220;, den 3sat am Sonntagabend zeigte, erz\u00e4hlt davon, wie aus Verlierern Helden werden sollen, und versucht am Beispiel des privaten Sicherheitsdienstes zugleich eine Diagnose der gegenw\u00e4rtigen Umw\u00e4lzungen auf dem Arbeitsmarkt zu liefern. &#8222;Wer auf p\u00fcnktlichen Feierabend, regelm\u00e4\u00dfige Einnahmen und \u00fcberhaupt auf ein b\u00fcrgerlich normales Leben Wert legt, sollte sich eine andere T\u00e4tigkeit suchen&#8220;, sch\u00e4rft der Ausbilder den Kursteilnehmern ein. Abgesehen von einem Hauch Verruchtheit erscheint der Detektiv als Inbegriff des &#8222;flexiblen&#8220; Werkt\u00e4tigen der Zukunft. Zehn Monate lang hat Martin Zawadzki den Lehrgang begleitet. Die Kamera ist dabei, wenn die zuk\u00fcnftigen Sicherheitsdienstleister in die Tricks von Kauffhausdieben undin Nahkampftechniken eingeweiht werden oder unter der Anleitung eines ehemaligen Polizeimajors im Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit der DDR Gel\u00e4ndespiele mit Fotoapparat und Walkie-Talkie absolvieren. Die Geduld des Filmemachers hat sich ausgezahlt. Zawadzki gibt den befragten Kursteilnehmern ausreichend Raum, um ein eigenes Profil zu gewinnen, und nimmt ihre Erfahrungen und Einsch\u00e4tzungen ebenso wichtig wie jene der hinzugezogenen Soziologen. Die Symbiose von wachsender Kriminalit\u00e4tsfurcht und dem Erfolgskurs der Sicherheitsbranche, auf welche die Experten hinweisen, nehmen auch die Detektivanw\u00e4rter mit einer Mischung aus Zynismus und Bedauern zur Kenntnis. Ein weiteres Kunstst\u00fcck ist Zawadzki allerdings im Gespr\u00e4ch mit seinen wissenschaftlichen Gew\u00e4hrsleuten gelungen. Die beiden Soziologen \u00e4u\u00dfern sich weitgehend pragmatisch und scheuen sich nicht, Position zu beziehen. Vor allem der Amerika-Experte Loic Wacquant, der das Erstarken einer globalen kapitalistischen Klasse f\u00fcr die zunehmende Spaltung der Gesellschaften in Arme und Wohlhabende verantwortlich macht, z\u00f6gert nicht, konkrete Vorschl\u00e4ge wie das Modell eines von Erwerbsarbeit unabh\u00e4ngigen B\u00fcrgergeldes ins Gespr\u00e4ch zu bringen. Folgt man Wacquant, so steht Europa vor der Entscheidung, einen neuen Wohlfahrtsstaat zu entwickeln oder dem amerikanischen Vorbild zu folgen, das durch die Kriminalisierung von Armut und die Verwaltung von Ungleichheit durch Polizeigewalt gekennzeichnet sei. Martin Zawadzkis Dokumentarfilm, der den Zuschauer anhand pers\u00f6nlicher Schicksale in den &#8222;Vierten Sektor&#8220; Sicherheit eintauchen l\u00e4sst, macht greifbar, was dabei auf dem Spiel steht. FRANK KASPAR<\/p>\n<p>General Anzeiger, 21.12.1999:<\/p>\n<p>FERNSEHKRITIK<br \/>\nHandfester Diskurs<br \/>\nDer vierte Sektor (3Sat).<\/p>\n<p>&#8222;Lautlos und effektiv&#8220; m\u00fcssen sie sein, sagt der Ausbilder an der T\u00dcV-Akademie in Berlin. Dort werden im &#8222;Lehrgang Detektiv&#8220; ehemalige Arbeitslose zu Personensch\u00fctzern f\u00fcr die Wirtschaft umgeschult. Wer nun eine rei\u00dferische Reportage erwartete, wurde entt\u00e4uscht. Die 3Sat-&#8222;Dok\u00fcmentarfilmzeit&#8220; b\u00fcrgt nun mal f\u00fcr einen gewissen Qualit\u00e4tsstandard. Der mit dem Adolf-Grimme Preis ausgezeichnete Dokumentarfilmer Martin Zawadzki weitete sein St\u00fcck \u00fcber die Sicherheitsindustrie fast zu einem soziologischen Diskurs aus. Entsprechend vielschichtig fiel die Dokumentation aus. Zawadzkis Thesenkette: Die soziale Ungleichheit f\u00fchrt zu gesellschaftlichen Spannungen; die wiederum f\u00fchren zu einem \u00dcberwachungswahn, und der erzeugt eine &#8222;Kontrollindustrie&#8220;, eine Art vierte Macht im Staat. Der Autor garnierte dies mit handfester Kapitalismuskritik und Betrachtungen zur Zukunft der Arbeit. Ein Thesenfilm, der hochinteressante Denkanst\u00f6\u00dfe gab und visuell sehr abwechslungsreich war. Reinhard Meyer<\/p>\n<p>Deutsche Tagespost, 21.12.1999:<\/p>\n<p>Der Fernsehkommentar<br \/>\nEindrucksvolles, komplexes Bild<\/p>\n<p>In der T\u00dcV-Akademie in Berlin Spandau werden, unter anderem, auch Detektive ausgebildet. In Martin Zawadzkis Dokumentarfilm haben wir Gelegenheit, einige der Studenten kennenzulernen. Wir erfahren, wer sie sind und warum sie sich als Sicherheitsdienstleister ausbilden lassen. Im Laufe der siebzig Minuten entsteht aus Gespr\u00e4chssequenzen mit ihnen, Interviews mit Soziologen und Ausbildern plus Impressionen aus dem Berufsalltag der Branche ein eindrucksvolles, komplexes Bild von der Verkn\u00fcpfung individueller Biografien, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen. Ein arbeitsloser Automechaniker bem\u00fcht sich &#8211; erfolgreich, wenngleich bar jeglichen rhethorischen Talents, die Bedeutung der &#8222;Wende&#8220; in seinem Leben zu erkl\u00e4ren. Loic Wacquant, franz\u00f6sischer Soziologe in Berkeley, stellt auf ironisch-drastische Art klare Bez\u00fcge her zwischen neoliberalem Marktglauben, neuen Klassenk\u00e4mpfen und Reaktionen auf Bedrohungs\u00e4ngste. Stadtsoziologe Hartmut H\u00e4u\u00dfermann r\u00e4t sp\u00f6ttisch zur Investition in der boomenden Sicherheits- und \u00dcberwachungsbranche. Sch\u00f6ne neue Zust\u00e4nde, aber immerhin haben wir hier einen expandierenden Arbeitsmarkt, auf dem &#8222;Vierten Sektor&#8220;. Die Interviewten verm\u00f6gen atmosph\u00e4risch zu vermitteln, aus welchen Gr\u00fcnden nach mehr Sicherheit gerufen wird. Gewalt erscheint anonym, willk\u00fcrlich, ja oft v\u00f6llig grundlos und \u00fcberraschend aufzutreten, beinahe jede\/r scheint potentielles Opfer oder auch T\u00e4ter. Die kleinste Irritation kann zur Eskalation f\u00fchren, wie selbst ein Kaulbausdetektiv t\u00e4glich erlebt. Eigentum und Gesundheit scheinen jederzeit in Gefahr, Hilfe aber kann erst kommen, wenn es schon Opfer gegeben hat. Gewaltmonopol hin oder her, der Staat k\u00f6nne f\u00fcr Sicherheit nicht mehr garantieren. Die Metropolen schlagen inzwischen best\u00e4ndig Alarm, die Gewaltkriminalit\u00e4t nehme rasant zu. Normalb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrger bewaffnen sich, aus Furcht vor Raub, Mord, Vergewaltigung, Vandalismus und anderen Verfallserscheinungen unserer Zivilisation. Angetrieben durch schwankende Emotionen, die das Spektrum von panischer \u00dcberforderung bis zu gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen Machtfantasien abdecken, wird allenthalben aufger\u00fcstet. Das l\u00e4uft unter dem Stichwort Vorbereitung, welches harmlos klingt, solange man sich nicht nach den Ma\u00dfnahmen erkundigt. In der Regel gen\u00fcgt ein Blick \u00fcber den gro\u00dfen Teich, dessen Wasser l\u00e4ngst nicht mehr verhindern, dass modische Apokalypsewellen nach Europa schwappen. Der ungebremste Optimismus, den man hier den Amerikanern unterstellt, wird derzeit heftig und mit drohendem Unterton konterkariert: Das Land der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten wird zur gigantischen M\u00f6rdergrube, in deren irrationalem Abgrund niemand vor niemandem mehr sicher sein kann. Die L\u00f6sung &#8211; wir erinnern uns an die Worte unseres Psychotherapeuten &#8211; ist &#8222;more of the same&#8220;. Man pr\u00e4pariert sich f\u00fcr die Gegenoffensive. Inadequat aber naheliegend. Und w\u00e4hrend hierzulande die Intellektuellen (teilweise) noch die K\u00f6pfe sch\u00fctteln und die Nasen r\u00fcmpfen \u00fcber massenhysterische \u00dcberreaktionen, l\u00e4uft vor der eigenen Haust\u00fcr die Besorgniserregungsmaschinerie schon auf vollen Touren. Bravo Berichterstattung, vermittels 1A marktf\u00f6rmig organisierter Medienlandschaft ist der Import leicht verst\u00e4ndlicher Horrorszenarien vollst\u00e4ndig gelungen. Beleuchtet, vergr\u00f6\u00dfert, dramatisiert, inszeniert, verzerrt und multipliziert weiden alle mit Kameras erreichbaren Ereignisse zu Medienspektakeln. Dokumentiert, im elit\u00e4r-engeren Sinne, mit aufkl\u00e4rerischem Impetus, ohne demagogische Nebenwirkungen billigend in Kauf zu nehmen, wird selten. Warum ist leicht erkl\u00e4rt. Solche Filme werden zwar gedreht. Doch auf jeden vern\u00fcnftigen, kompetenten Versuch kommen drei\u00dfig Biliigprodukte zur besten Sendezeit. Das ist eine Spekulation, aber setzen Sie sich einmal eine Woche lang jeden Abend vor den Fernseher zur \u00dcberpr\u00fcfung. Deshalb dieser enorme Aufschwung in der Sicherheitsbranche? Der Film gibt keine direkten Antworten. Man muss den Regisseur f\u00fcr seine Zur\u00fcckhaltung begl\u00fcckw\u00fcnschen. Er ist nicht etwa der Illusion erlegen, die Bilder spr\u00e4chen wom\u00f6glich f\u00fcr sich selbst. K\u00f6nnten sie das, m\u00fcssten wir uns um Realit\u00e4tsdeutungen nicht mehr streiten. Es ist ihm vielmehr der Eiertanz gelungen, mehrere. Verst\u00e4ndnisebenen nebeneinander zu legen, ohne dabei Experten gegen Laien auszu-. spielen. Die Dokumentation kennt keine privilegierte Sicht, . wertet nicht eine Meinung auf, eine andere ab. Das Bewusstsein von Bedrohung entsteht nicht voraussetzungslos oder gar unmittelbar. Was wir \u00fcber die gef\u00e4hrliche Wirklichkeit da drau\u00dfen wissen, erfahren wir im Zusammenspiel von eigener Wahrnehmung konkreter Situationen und kollektiven Diskursen \u00fcber soziale Ph\u00e4nomene. Wie man Sicherheit (wieder) herstellt, h\u00e4ngt eng damit zusammen. Daran hat sich die Dokumentation gehalten und beispielhaft vorgef\u00fchrt, wie man nicht in die Falle tappt, die eigenen Gespenster erst zu erzeugen und schlie\u00dflich vor allem Stimmungen zu verst\u00e4rken. (18.12.1999, Sonntag, 3Sat, 22.00 Uhr) Katja Werner<\/p>\n<p>Der Tagesspiegel, 19.12.1999:<\/p>\n<p>&#8222;Der vierte Sektor&#8220;<br \/>\n3sat-Dokumentation von Martin Zawadzki \u00fcber Sicherheitsdienstleister<\/p>\n<p>&#8222;Die Gesetze des Marktes sind hart&#8220;, darum bedarf es &#8222;harter, selbstbewusster K\u00e4mpfer&#8220;, die f\u00fcr die Einhaltung dieser Gesetze sorgen. Allzu selbstbewusst jedoch wirken die K\u00e4mpfer, angehenden Kaufhausdetektive, Wachm\u00e4nner und Personensch\u00fctzer, die in der T\u00dcV-Akademie Spandau derart belehrt werden, nicht. Als Arbeitslose, die hier an einer Umschulung teilnehmen, haben sie selbst die H\u00e4rte des Marktes zu sp\u00fcren bekommen. Nun soll der Beruf des &#8222;Sicherheitsexperten&#8220; auch ihre eigene Existenz sichern. &#8222;Die H\u00f6he der Kriminalit\u00e4tsrate&#8220;, beteuert ihr Dozent, ein ehemaliger Stasi-Major, &#8222;garantiert jedem einen job&#8220;. Was ihnen eine neue Perspektive verhei\u00dft, erf\u00fcllt den US-Soziologen Wacquant, den Martin Zawadzki f\u00fcr seinen 3sat-Dokumentarfilm &#8222;Der Vierte Sektor&#8220; (ab 22 Uhr) aufsuchte, mit Sorge. Den Berkeley- Professoren beherrschen d\u00fcstere Visionen eines 0rwellschen \u00dcberwachungsstaates, der die von der Globalisierung ausgel\u00f6ste Armuts- und Aggressionswelle mittels eines monstr\u00f6sen Sicherheitssystems zu beherrschen suche. F\u00fcr Filmautor Zawadzki best\u00e4tigt die Konjunktur der privaten Sicherheitsdienste die These, dass auch hierzulande ein gewaltiger neuer Wirtschaftszweig a1s vierter Sektor neben den Bereichen Industrie, Agrar und Dienstleistung heranw\u00e4chst. Aber auch wenn er die Spandauer Umsch\u00fcler zeigt, wie sie w\u00e4hrend des Praktikums angespannt Messest\u00e4nde von Konzernen, Staatsg\u00e4ste in feinen Hotels oder Tanzlokale besch\u00fctzen, f\u00e4llt es schwer, in ihnen mehr als die auf smart getrimmte gute, alte Wach-und Schlie\u00dfmannschaft zu sehen oder den T\u00fcrsteher, den man weniger als Vorboten des &#8222;gro\u00dfen Bruders&#8220;, sondern eher als Mann mit der lockeren Faust kennt. Und doch steht der zuk\u00fcnftige Sicherheitsexperte f\u00fcr einen neuen Typus von Arbeitnehmer. \u00dcber seine Thesen spricht nach dem Film &#8211; ab 23 uhr 10- der K\u00f6lner Medienforscher und Fernsehkritiker Dietrich Leder mit dem 1957 in Oberhausen geborenen Autor, der f\u00fcr seinen DFFB-Abschlussfilm &#8222;Isolator II&#8220; 1998 den Adolf-Grimme-Preis erhielt.<br \/>\nMICHAEL BURUCKER <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00d6RZU, Nr.57, 19. Dez. 1999: Der vierte Sektor Dokumentarfilm \u00fcber den Boom der privaten Sicherheitsbranche Hohe Arbeitslosenzahlen sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich &#8211; ein Strukturwandel, der das Vertrauen in die politischen Institutionen schwinden l\u00e4sst. 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